Mittwoch, 8. Juli 2015

Rezension: Schattengrund

von Elisabeth Herrmann, gelesen von Laura Maire,
erschienen bei 'der Hörverlag'.


Erschienen am 12. November 2012
Gekürzte Lesung
6 Audio-CDs, Laufzeit: 451 Minuten
ISBN: 978-3-86717-970-6

Beschreibung laut Verlag
Die 17-jährige Nicola erbt „Schattengrund“, ein einsames Haus in einem abgelegenen
Dorf, in dem sie als Kind oft zu Gast war. Als die Eltern das Erbe stellvertretend
für ihre Tochter ausschlagen, macht sich Nicola heimlich auf den Weg. Denn in
„Schattengrund“ scheint eine lange verdrängte Vergangenheit nach ihr zu greifen:
die knarrenden Treppen, der staubige Dachboden – und Fili, ihre beste Freundin.
Ihre tote Seelenschwester. Ein Verbrechen hat die Mädchen damals auseinander
gerissen. Und der Täter ist noch immer im Dorf ...

Rezension
Kurz vor ihrem 18ten Geburtstag erfährt Nicola, dass sie die Erbin ihrer
kürzlich verstorbenen Tante Kiana ist. Als kleines Kind hatte sie wohl
bei ihr viel Zeit verbracht, aber seither brach der Kontakt vollkommen ab
und Nico erinnert sich kaum noch an damals.

Zur Erbschaft gehören nicht nur so sonderbare Dinge, wie z.B. ein Besen, sondern
auch das Haus, in dem Tante Kiana lebte. Bevor sich Nico jedoch darüber freuen
kann, lehnen ihre Eltern die Erbschaft - im Namen ihrer noch minderjährigen
Tochter - rigoros ab und dass ohne ihr zu erklären, warum sie es tun.

Nico ist allerdings nicht bereit, das einfach so hinzunehmen und so macht
sie sich alleine auf den Weg nach Siebenlehen - das abgelegene Dorf,
in dem ihrer Tante wohnte.

Dort angekommen scheinen fast alle Dorfbewohner Nico zu erkennen.
Aber anscheinend hat man sie nicht in guter Erinnerung. Im Gegenteil.
Nico wird unfreundlich und unhöflich behandelt und sogar verflucht...

Was ist damals nur passiert? Und warum kann sich Nico
überhaupt nicht mehr daran erinnern? Was war so schrecklich,
das der Kontakt zu ihrer Tante so abrupt endete?

Nur langsam kommen die Erinnerungen zurück und Nico erkennt,
dass eine Rückkehr nach Siebenlehen keine gute Idee war...

Fazit
Nachdem mir 'Das Dorf der Mörder' und 'Der Schneegänger' von Elisabeth
Herrmann gut gefallen hatten, dachte ich, dass ich mich ja auch mal an einen
Thriller von ihr heran trauen könnte - natürlich nur an einen Jugendthriller.
(Bin ja ein bekennendes Weichei ;0)
Leider ist jedoch der Funke zu diesem Hörbuch gar nicht übergesprungen.
Vielleicht lag es daran, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelte, aber
mir erschien das ein oder andere einfach zu unrealistisch.
Die Stimme von Laura Maire ist zwar gut zum Anhören, aber für mich eher
nicht-Thriller-geeignet. Ich könnte sie mir besser bei Kinderbüchern oder
lustigen Romanzen etc. vorstellen - für einen (Jugend-)thriller fehlte mir
einfach die Spannung über die Stimme.
Wahrscheinlich hätte mir das Buch besser gefallen, aber da
ich ja nun des Rätsels Lösung kenne, werde ich es wohl nicht
mehr in Angriff nehmen.
Ich bleibe lieber bei den Erwachsenen-Krimis von Elisabeth Herrmann :0)

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Die Urlaubszeit naht, d.h. ich werde wiedermal deine Buchtipps durchforsten auf der Suche nach guter Strandlektüre. Das ist ja direkt schon eine Tradition inzwischen, danke für deine tollen Tipps immer wieder! :)

    Glg
    Claudia

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