Montag, 1. Juni 2015

Rezension: Gnadenort

von Anton Leiss-Huber, erschienen bei Ullstein.


Erschienen am 06.02.2015
Taschenbuch, Broschur
240 Seiten
ISBN-13 9783548286174
 Inhalt laut Verlag

Die Jugendliebe Maria im Kloster, ganz Altötting übervölkert mit eigenwilligen Pilgern und

der alte Wirt Bichler ermordet in der Kirchenbank. Die Rückkehr in seinen oberbayerischen

Heimatort hat sich Kommissar Max Kramer beschaulicher vorgestellt. Denn, Himmel hilf,

der tote Wirt sorgt für weitaus mehr Unfrieden in dem frommen Wallfahrtsort, als es der

lebende getan hat. Zum Glück hat Max tatkräftige Hilfe: Novizin Maria kennt sich aus mit

dem Neid, den Lügen und Intrigen hinter dem katholischen Anstrich. Ungünstig nur, dass

das alte Feuer bei den gemeinsamen Ermittlungen ganz heftig zu glimmen beginnt 

Rezension
Nachdem Kommissar Max Kramer in München bei der Sitte und in der
 Abteilung für Brandfälle gearbeitet hat, lässt er sich in seine alte Heimat
Altötting zum Kommissariat für Straftaten gegen Leib und Leben versetzen.

Einiges hat sich seit seinem Weggang verändert. Vor allem ist seine
Ex-Freundin plötzlich Schwester Maria Evita, Novizin des Klosters 
- recht gewöhnungsbedürftig :0)

Als dann der alte Bichlerwirt in der Kirche röchelt von seinem Sitzplatz

rutscht und anschließend tot auf dem Boden liegt, bekommt Max allerhand
zu tun - sein erster Fall. 'Über die Toten nichts schlechtes ', aber so ein
angenehmer Zeitgenosse scheint der alte Knabe nicht gewesen zu sein.

Max kann vom Glück reden, das er spätestens bei der zweiten Leiche
eine 'Spionin' innerhalb der Klostermauern an seiner Seite hat. Ohne
Maria Evitas Hilfe sehen es nicht so gut für die Ermittlungen aus...

Fazit
Altötting - ein Wallfahrtsort, Pilger wohin das Auge schaut, inclusive der
passenden Devotionalienläden mit hohlen Heiligenfiguren in denen man seinen
Schnaps... äh seine heilende Tees und Liköre direkt aus dem Kloster umfüllen
kann. Dazu echt bayrische - vielleicht leicht skurrile Charaktere, ob es der 
Monsignore ist, seine recht fürsorgliche Haushälterin oder die Nonnen des 
Klosters sind - etwas schräg, aber liebenswert.

 Das Lesen ist auf jeden Fall ein kurzweiliges Vergnügen und ich könnte mir
vorstellen, dass es nicht bei diesem einen Fall bleibt - schließlich braucht Max
noch ein wenig Übung im Ermitteln von Mordfällen und es scheint so,
als ob auch Schwester Maria Evita nicht abgeneigt wäre ...
also weiter zu ermitteln :0)

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Hört sich scheinheilig an ;) was für ein Spass!
    Herzlichst
    yase

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