Dienstag, 7. April 2015

Rezension: Charlys Traum - Gratmanns erster Fall

von Andreas Roeske, erschienen im Cividale Verlag.


 Erschienen am 25. Februar 2015
Broschiert
256 Seiten
ISBN 978-3-945219-04-1

Beschreibung des Verlags
Ein schlimm zugerichteter Toter auf einem Speditionshof. Kommissar Axel Gratmann ist
gerade erst wieder in seiner hessischen Heimat angekommen und ahnt noch nicht, was für
ein spektakulärer Fall ihn hier erwartet. Stattdessen fremdelt er noch mit seinem neuen
Kollegen Joachim Ferber, einem notorischen Einzelgänger. Der allerdings noch einiges
mehr zu bieten hat als hin und wieder zu nerven …
 
Herzinfarkt, Mordanschläge – und mittendrin der alte Freundeskreis des neuen Ermittlers.
Wer lügt? Wer hat wirklich eine weiße Weste? Der Speditionsbesitzer – ein Kumpel des
Kommissars? Dessen Anwalt, Ehemann einer Ex des Kommissars? Welche Rolle spielt
die dubiose Familie Bürger? Und was hat es mit dem Hotelprojekt im entfernten Dresden
auf sich? Ist der geheimnisvolle Mann mit dem schwarzen Dreitagebart der Mörder?
Was haben die sonst so aufmerksamen Nachbarn gesehen?

Volvo-Fan Gratmann gerät schon am zweiten Tag in eine furiose Story, die ihn immer
wieder persönlich berührt – und ihn sogar mit einem alten, ungelösten Fall in Kontakt
bringt. Das Tempo ist atemberaubend, der Fall wird eigentlich jeden Tag unlösbarer.
Bis er an Tag 4 zu einem überraschenden Ende kommt ...
 
Rezension
Kommissar Axel Gratmann ist froh wieder daheim zu sein. Nicht nur,
weil es mit der Beförderung in der hessischen Kleinstadt viel schneller
geklappt hat als im großen Hamburg, nein er ist dort einfach zuhause.

Wenn da nur nicht der neue Kollege wäre, der erst seit einigen Wochen
sein Unwesen bei ihnen treibt - Joachim Ferber. Ein forscher Einzelgänger
mit dem Gratmann so gar nichts anfangen kann.

Als jedoch auf einem Speditionsgelände ein Mitarbeiter bewusstlos
aufgefunden wird und das weniger Meter neben einer unbekannten
Leiche, muss Gratmann sehen, das er sowohl mit der Ermittlung,
als auch mit dem neuen Kollegen zurechtkommt.

Was zunächt nach einem einfachen Fall aussieht, nimmt plötzlich
viel größere Dimensionen an. Nichts scheint so zu sein, wie es auf
den ersten Blick aussah und schon bald müssen Gratmann und
Ferber zusammenarbeiten um weiterzukommen.

Fazit
Gratmanns erster Fall
und am Anfang des Buches dachte ich: ok, ganz netter Krimi, aber
halt ohne richtig zu zünden... aber je weiter ich las, desto mehr merkte
ich, das das doch überhaupt nicht stimmt.

Dieser erste Fall könnte das Pilotbuch zu einer richtig guten Serie
sein. Der Plot selbst ist gut durchdacht und gut geschrieben. Die
einzelnen Figuren haben miteinander und mit dem Fall zu kämpfen,
aber daraus entwickelt sich ein richtig gutes Team, das die
 Fähigkeiten des jeweiligen Mitglieds zu schätzen weiß - und die
auch durchaus... humorvoll miteinander umzugehen wissen ;0)

Der teilweise unheimlich schnelle Wechsel zwischen den einzelnen
Schauplätzen vermittelt dem ganzen ein schnelles Tempo, das einen
richtig mitreißt und den Leser immer wieder zum umdenken bringt.
Und nein - auf den Täter bin ich bis zum Schluß nicht gekommen!

Ich bin schon richtig gespannt auf den zweiten Teil und hoffe,
das ich mit meiner Vermutung recht habe und hier eine spritzige,
spannende, gute Serie entsteht!

Viele Grüße von der Numi

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