Freitag, 28. November 2014

Rezension: Schulsachen

von Veronika Aydin & Kerstin Klamroth, erschienen beim Sutton Verlag.


Erschienen am 01.03.2013 
Broschur
224 Seiten
ISBN: 978-3-95400-140-8

Beschreibung
Auf dem Gelände des renommierten Prinz-von-Nassau-Gymnasiums entdeckt ein Hund die Leiche eines Schülers. Der Vater des Opfers ist unzufrieden mit dem Vorgehen der Polizei und will mithilfe einer Privatdetektivin, die sich in Hofheim auskennt, den Mörder seines Sohnes finden.
Doch Elfriede Schmittke entspricht so gar nicht seinem Bild von einer erfolgreichen Ermittlerin: vollschlank, chaotisch, verarmt, allein erziehend und ihre Berufserfahrung bei der Polizei liegt auch schon fünfzehn Jahre zurück … Nur mit Mühe kann Elfriede ihn überreden, sie für zwei Tage zu engagieren. Diese Chance lässt sie sich nicht entgehen: Resolut und hartnäckig stöbert sie hinter den Kulissen des Schulalltags. Sie stößt auf Gewalt, Mobbing, Erpressung und Hass. Der Polizei ist sie schnell ein Stück voraus. Wenn da nur nicht Tante Ingeborg wäre, die sich ungefragt bei Elfriede einquartiert hat und ihr Privatleben gehörig durcheinanderbringt.

Rezension
Elfriede Schmittke lebt mit Ihrem Sohn Oliver nach der Trennung von Ihrem
Exmann in sehr bescheidenen Verhältnissen. Der Zug donnert zwischendurch
direkt neben der neuen Wohnung vorbei und Geld ist eher Mangelware.

Dann taucht der Vater eines ermordeten Schülers, der mit der Arbeit der Polizei 
überaus unzufrieden ist, bei Ihr auf. Er sucht einen ansässigen Privatdetektiv, der
in der Lage ist den Mörder zu finden. Leider macht Elizabeth und ihr Umfeld nicht
grade den besten Eindruck, aber trotz allem ist er bereit sie erst einmal für zwei
Tage mit den Ermittlungen zu beauftragen.

Endlich ein Hoffnungssteifen am Horizont und so macht sich Elisabeth mit
vollem Einsatz an die Arbeit. Und das, was sie alles herausfindet ist nicht das,
was man von normalen Schülern an einer normalen Schule erwartet...

Fazit

Vorab: Man darf sich hier weder vom Cover noch vom Titel blenden lassen !

Dies ist der erste Teil um Elisabeth Schmittke. Den Zweiten - Bestattungsfragen -
hatte ich vor kurzem gelesen und war so begeistert, das ich mir nun auch
den Ersten vorgenommen habe - und ich muss sagen: Klasse!

Auf der einen Seite ist da Elfriede, die leicht übergewichtige Privatdetektivin,
die früher als Polizisten gearbeitet hat, aber das ist nun 15 Jahre her. Oliver -
ihr Sohn - kommt mit der Trennung seiner Eltern nicht gut zurecht und bittet
Tante Ingeborg um Hilfe, die natürlich prompt erscheint und sich bei den
beiden einquartiert und hilft, wo sie nur kann.

Auf der anderen Seite dreht es sich bei dem Mord und den Ermittlungen um
einen gut durchdachten Kriminalfall. Die Vorkommnisse an der Schule, das
Verhalten von Lehrer, Schülern, Eltern etc. sind durchaus ernst zu nehmen.
An einigen Stellen war ich wirklich erschreckt und im Ganzen bin
ich sehr froh, dass es bei uns damals nicht so war !!!

Als für mich beide Daumen hoch für 'Schulsachen' und auch für
'Bestattungsfragen' und ich freu mich sehr auf den nächsten Teil!

Viele Grüße von der Numi

1 Kommentar:

  1. Ganz klar, als Mutter zweier endlich der Schule entronnenen Kundern kein Buch für mich. Die Schulen sind nicht besser als früher....
    Herzlichst
    yase

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