Dienstag, 16. September 2014

Rezension: Die Frau im Stein

von Isabella Falk, erschienen bei Bookhouse.


Erschienen: Juni 2013
Taschenbuch
384 Seiten
ISBN: 978- 9- 9632-8145-9

Beschreibung
Die 23-jährige Antonia glaubt an Übernatürliches. Aber so übernatürlich? Bei der Beerdigung ihrer Großmutter stützt sie sich auf einen alten Grabstein und hört eine Stimme. Die junge Frau zweifelt an ihrem Verstand, doch der Versuchung, den Stein erneut zu berühren, kann sie nicht widerstehen.

Anna – eine Frau aus der Vergangenheit, zieht Antonia immer tiefer in ihren Bann. Die Situation wird verzwickt, als Sascha auftaucht, ein Mann, zu dem sich Antonia augenblicklich hingezogen fühlt. Eine Zerreißprobe der Gefühle beginnt, denn Antonia spürt eine tiefe Verbundenheit zu Anna, hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, Anna über die Zeit hinweg zu helfen, ohne von Sascha für verrückt erklärt zu werden, und der Gefahr, den Sinn für die Realität zu verlieren. Kann Antonia der Frau im Stein helfen?

Ändert sich durch die Vergangenheit die Gegenwart?

Rezension
Zur heutigen Zeit:
Nach der Beerdigung ihrer Großmutter berührt Antonia zufällig beim
zubinden ihrer Schuhe einen alten Grabstein. Plötzlich wird sie von einer 
Verzweiflung erfüllt, die sie doch eigentlich gar nicht fühlt.
Auch bei der zweiten Berührung - diesmal absichtlich - stellt sich dieses
Gefühl wieder ein und hört sie nicht auch einen verzweifelten Hilfeschrei ?
Ein paar Tage später überkommt sie eine überwältigende Angst um
Ihren Bruder - die absolut unbegründet ist. Könnte das mit dem Stein
auf dem Friedhof zu tun haben ?

Zur Zeit des 30jährigen Krieges:
Anna und ihr Bruder Jakob können grade noch entkommen, als ihr Dorf
angegriffen wird. Während sie sich verstecken, beginnt ein Massaker
 - die meisten Dorfbewohner werden geschändet und getötet.

 Anna und Jakob überleben, aber Jakob bricht sich sein Bein, die Wunde beginnt 
zu eitern und er bekommt hohes Fieber. Anna ist verzweifelt. Sie haben alles
 verloren und nun soll sie auch noch ihren Bruder verlieren? Ihr entfährt ein 
verzweifelter Hilfeschrei und sie legt Ihren Kopf auf den kühlen Stein hinter ihr.

So beginnt die Geschichte von Anna und Antonia und ihrer Verbindung
über 400 Jahre hinweg...

Fazit
Das Erste, das mir durch den Kopf geht ?
Warum habe ich noch nichts gehört von diesem wunderbaren, wunderschönem Buch ?

Von der ersten Seite an wurde ich mitgezogen und konnte es kaum noch 
aus der Hand legen. Wenn ich nicht zwischendurch hätte schlafen müssen,
hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen - so brauchte ich eineinhalb Tage.

Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet, der Sprung zwischen den Zeiten
gelingt vollkommen harmonisch. Man fühlt einfach mit. Anna und Antonia kommen 
sich so nah, sind füreinander da, manchmal fast als ob sie eins wären.

Es geht um Liebe, aber auch Mut, Freundschaft, Verständnis, Kraft - also eigentlich 
um die komplette Gefühlspalette, die uns Menschen zur Verfügung steht.

Für mich: ein wundervolles Buch, das man gelesen haben sollte !!!

Viele Grüße von der begeisterten Numi

Kommentare:

  1. Oh, DAS wäre vielleicht auch etwas für mich, ich suche noch eine schöne Herbstlektüre.

    GlG Aylin

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  2. Meine Güte, liebe Numi!
    Wann liest du das alles???
    Ich bin sprachlos ♥

    Liebe Grüße
    Nicole

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  3. Das hört sich wundervoll an! Danke für den Tipp!

    Herzlichste Grüße
    Martina

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