Freitag, 8. August 2014

Rezension: Der Tote am Maibaum -

Ein Holedau-Krimi von Alexander Bálly, erschienen bei Sutton Krimi.


Erschienen: 1. Auflage 07.03.2014 
Taschenbuch, Broschur
 328 Seiten
ISBN: 978-3-95400-328-0 

Inhalt
»Guat schaut des fei ned aus.« – Dass der ortsbekannte Bauunternehmer Bertram Brunnrieder aufgeknüpft am Maibaum von Wolnzach hängt, mitten im Herzen der Marktgemeinde, zwischen Kirche, Rathaus und Gasthof »Zur Post«, irritiert die Wolnzacher doch ziemlich.
Schnell brodelt die Gerüchteküche und wilde Geschichten werden herumgetratscht, sogar ein Mafiamord wird erwogen. Aber nix Genaues weiß man halt nicht, und die Kriminaler aus Ingolstadt kommen schon mal gar nicht weiter.
Nur gut, dass Metzgermeister Ludwig Wimmer, der sein Geschäft jüngst seinem Schwiegersohn übergeben hat, sich furchtbar langweilt und dringend eine Beschäftigung sucht: Wäre doch gelacht, wenn er dem Täter nicht draufkommt. Und im Notfall hilft ihm ja auch noch seine kluge Enkelin Anna – nicht nur mit diesem seltsamen Internet.

Rezension
Zur Feier des 60jährigen Bestehens der Metzgerei Wimmer, übergibt
Ludwig Wimmer sein Geschäft an seinen Schwiegersohn, den Wastl.
Er selbst begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand. Jo......
Ruhestand.... und nu? 

Nachdem er festgestellt hat, dass weder angeln, noch jagen, malen, 
musizieren, kegeln, Schach spielen etc. etc. etc. sein Interesse findet,
passiert etwas, das seine geheime Leidenschaft weckt : Bertram Brunnrieder
 (Bariton und Bauunternehmer) hängt tot am Maibaum. 

Da fällt dem Ludwig wieder ein, das er schon als Knabe mit seinen beiden
Schulkameraden die Detektei 'Scherlock Pinkterton & Co - Wolnzach
gründete. Ok ok - sie hatten zwar nie einen Fall oder so etwas,
aber dafür Spaß - das ist ja auch schon mal was :0)

Als er dann noch in dem ermittelnden Kriminalhauptkommissar seinen
alten Bekannten Karl Konrad erkennt, steht für ihn fest, das er der Polizei
bei den Ermittlungen helfen will - so als Ortsansässiger  - mit seinem
 Insiderwissen - also praktisch mit den Sachen, die rumgetrascht 
werden und die eh keiner der Polizei 'von auswärts' erzählen würde.

Unterstützt wird der Ludwig dabei von seiner Enkelin - ein taffes Mädel,
 die sich mit solchen Sachen wie Internet, Facebook oder Smartphone
auskennt - mit den neumodischen böhmischen Dörfern halt.

Fazit
Ich mag einfach Regionalkrimis - in diesem Fall bayrisch mit schwäbischen
Zusatz - durch den Kriminaloberkommissar Stimpfle aus Stuttgart
("Ich denk, bei der Obduktion vom Herrn Brunnrieder wird der 
Pathologe kloine Flügele finden. Weil der Tote so a Engele gwäh isch")

Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und auf den Mörder
wäre ich jetzt definitiv nicht gekommen.
:0)

Viele Grüße von der Numi

Kommentare:

  1. Ach,das hört sich nach einem feinen Buch an......
    Muss mal schauen....
    Herzlichst
    yase

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  2. hört sich an, als müßte man es unbedingt lesen.
    Stell Dir vor, gestern abend habe ich mit dem bei Dir gewonnen Buch - Moin, Moin- endlich angefangen zu lesen, (ich weiß Du liest schneller) - aber schon bei den ersten Seiten muß man immer wieder sehr schmunzeln.Ich freu mich schon aufs weiterlesen (lies aber nur abends noch ein bisschen im Bett-mehr schaff ich nicht)
    liebe Grüße
    Gerti

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