Sonntag, 6. Juli 2014

Rezension: Erhöre unser Flehen

von Suanne Hanika, erschienen im Piper Verlag.


Inhalt
Als Lisa Wild über die Leiche des Tierarztes stolpert, hat sie keine andere Wahl, als sich wieder einmal auf Spurensuche zu begeben. Doch wer hat Dr. Schmid den Garaus gemacht? Hat seine Ehefrau ihm eine tödliche Dosis Betäubungsmittel verabreicht, um die gerade abgeschlossene Lebensversicherung zu kassieren? Oder wollte sich ein unzufriedener Tierliebhaber für die Einschläferung seines Fiffi rächen?

Lisa Wild wünscht sich nichts sehnlicher als nicht andauernd über Leichen 
zu stolpern. Allerdings erwischt sie für Ihre Wünsche anscheinend keine 
Sternschnuppen, sonder immer nur Spaceshuttle-Klos oder sonstigen Weltraum-
schrott. So findet sie dieses mal - zusammen mit ihrer besten Freundin
Anneliese - den Tierarzt Dr. Schmidt. Der liegt ziemlich tot in seiner
Unterwäsche auf dem Komposthaufen mit einem Geschirrtuch im Mund.

Allerdings bittet ihr Freund Max, der Kriminalkommissar, sie das erste Mal
bei den Ermittlungen zu helfen, da sie ihren Heimatort und die einzelnen
Dorfbewohner kennt und wahrscheinlich mehr Infos bekommt als er.

Seit die Ratschkattln über Lisas Spitzeldienste Bescheid wissen, verfallen
sie gern ins Schweigen, wenn sie auftaucht, ABER Lisa weiß, wie man
sie belauschen kann im Centrum des Informationsaustausches - der Metzgerei.

Hat der Doktor eventuell Selbstmord begangen? Aber
wieso dann in Unterwäsche und warum das Tuch im Mund?
Könnte seine - ach so liebende - Ehefrau es auf die Lebensversicherung
abgesehen haben? Schließlich soll er ja früher der holden Weiblichkeit
gegenüber nicht abgeneigt gewesen sein und seine Frau war SEHR eifersüchtig. 
Hat ihn vielleicht sein Kokurrent aus dem Nachbardorf ausgeschaltet ?
Hatte er eventuell illegale Geschäften mit Medikamenten am Laufen?

Max, Lisa und Maxs neuer Kollege Joe machen sich an die Arbeit.
Immer wieder ergeben sich neue Spuren, mehr oder weniger interessant.
Lisas Oma steht mit Tips und Tricks zur Seite - zwar nicht zu dem
Fall, aber dazu, wie Lisa den Max dazu bekommt, sie zu heiraten - 
das ist ja schon mal etwas ;0)

Fazit
 Ein guter Krimi, bei dem man sich das Grinsen und Lachen sehr
schlecht verkneifen kann. Der Dialekt tut seiniges dazu.
Ein absolut kurzweiliges Lesevergnügen hinter dem ein gut
ausgeknobbelter Fall steckt. Hat Spaß gemacht !

Der fünfte Fall für Lisa und Co - mein Erster, aber nicht der Letze ;0)

Viele Grüße von der Numi

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