Freitag, 7. März 2014

Rezension: 'Der Tod und andere Höhepunkte...

meines Lebens' von Sebastian Niedlich, erschienen im dotbook-Verlag.


Inhalt
„Meine Gabe, den Tod anderer Leute voraussehen zu können, hat schon was. Gibt ein prima Partyspiel. ‚Hey, ich sage euch, wer als Nächstes stirbt!‘ Spaß für die ganze Familie!“
Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern – und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ! Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann … Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?

Rezension
Im Alter von sieben Jahren trifft Martin - kurz bevor seine Oma stirbt - zum ersten
 Mal den Tod. Der ist ganz überrascht, das ihn der Junge sehen und auch hören kann.
 Da er seit über 500 Jahren allein seinem Job nachgeht, ist er natürlich erfreut
darüber und beginnt eine 'Freundschaft' mit Martin aufzubauen und zu pflegen.

Martin - der nicht zu den beliebtesten Kindern in der Schule gehört - freut sich über die
Treffen mit 'Tod' oder auch 'Thanatos'. Sie spielen Schach miteinander, unterhalten sich,
gehen bowlen oder ins Kino. Hat schon Vorteile, wenn man einen Freund hat,
der teleportieren kann :0)

So begleitet man die beiden durch Martins Leben. Von der Schulzeit, zum Bundeswehrdienst,
über das Studium bis zur Berufstätigkeit. Je älter Martin wird, je mehr hinterfragt er
Tod und seine Aufgabe. Er übernimmt Fähigkeiten von ihm, d.h. plötzlich kann er auch
teleportiern oder sieht den Menschen an, wie sie sterben werden.

Aber er ist immer bemüht, den Tod zu verhindern und versucht immer wieder
einzuschreiten, was Tod eigentlich überhaupt nicht gern mag und auch nicht
für sinnvoll erachtet. So entwickelt sich das Ganze teilweise zu einer freundschaftlichen
Feinschaft oder auch zu einer feindschaftlichen Freundschaft.

Für den Leser einerseits ein richtig kurzweiliges Vergnügen (da Tod gern ungefragt
auftaucht - auch bei Martins...ersten Mal *hüstel* als Coitus interruptus), andererseits
regt es aber auch zum Nachdenken an - Wie geht man damit um, das sowohl Freunde,
Familie und auch man selbst sterben muss?

Fazit
Ein richtig gutes Buch, das sich zu lesen lohnt.
Zum schmunzeln, zum grinsen, zum nachdenken !

Vielen  Dank an Blog dein Buch und den dotbook-Verlag für´s lesen-lassen.
Hier könnt Ihr das Buch bekommen.
Viele Grüße von Quasimodo der Numi
;0)

Kommentare:

  1. Jetzt hast du mich überzeugt! Das Buch such ich mir :)
    Herzlichst
    yase

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  2. OOh das klingt ja cool!
    Habs mir gleich runtergeladen :-)
    Außerdem hab ich mich auch mal zum Probelesen angemeldet :-)
    Mal schauen, ob sie mich nehmen *grins*
    Susanne

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