Dienstag, 14. Januar 2014

Rezension: Ihre perfekte Schneiderwerkstatt

Von der Nähecke zum Atelier
Erschienen im stiebner Verlag.


Wer am Schneidern gefallen gefunden oder es gar zur Profession erklärt hat, weiß, dass ein gut organisierter Arbeitsplatz die beste Basis für entspanntes Werken ist: Ob eine raffiniert geplante Nähecke oder ein eigenes Atelier – Christelle Beneytout zeigt praktikable Möglichkeiten für verschiedene Raumsituationen auf und hilft damit, strukturiert arbeiten zu können. Ihre Analyse beginnt beim Mobiliar und reicht bis hin zum Verstauen von Nähgarn, Knöpfen und Nadeln, wobei die Kreative nicht selten auf unkonventionelle und budgetschonende Möglichkeiten zurückgreift. Ergonomische Gesichtspunkte werden hier ebenso mit einbezogen wie die optische Wirkung inmitten eines Wohnraums – anhand der gezeigten, real existierenden Arbeitsplätze von Modedesignerinnen kann sich der Leser von ganz unterschiedlichen, praktischen Lösungeninspirieren lassen. Ein Buch, das Hobbyschneiderinnen ebenso anspricht wie Profidesigner – auch, weil sich so manche clevere Idee im Handumdrehen umsetzen lässt.

Rezension:
 Zunächst zeigen einige Mädels (z.T. Bloggerinnen) Ihren Nähbereich. Da geht es 
wirklich vom Wohnzimmer los, bei dem man nach dem Nähen wieder alles wegräumen
muss, bis zum 22 qm großen Atelier, das zum kreativ-sein angelegt wurde.

Anschließend geht es um die Funktionalität des Nähplatzes. Der eigentlichen 
Nähplatz (Ergonomie, Strom und Licht, die Anordnung der Arbeitsplätze etc.), der
Schneideplatz (wo, wie, was) und die weiteren Plätze (Bügeln, PC,
Scheiderpuppe etc.) werden betrachtet.

 Abschließend geht es um das Aufbewahren von Utensilien und Material.

-D.h. Stoffe: Wie (auf Rollen, auf Bügeln, in Schubladen etc), nach welchen
Kriterien (Material, Farben, Motiven etc), was tun mit Resten etc.

Kurzwaren: Garne, Posamenten, Knöpfe, Spitzen etc.

Nähwerkzeug: Schneidmaterial, Steck- und Nähnadeln,
Unterfadenspulen etc.

Schnittmuster (Hüllen, Kisten Mappen etc) , Bücher und Bedienungsanleitungen,
Nähzeitschriften und laufende Projekte (Schachteln, Beutel etc).

Fazit:
Ein schönes Buch für die ein oder andere Tasse Kakao mit einem
Teller voller Plätzchen in Ruhe auf der Couch genossen.

Nicht nur für Leute, die sich ein neues Nähzimmer einrichten wollen,
sondern auch für die, die Ihr Zimmer eventuell verändern möchten oder
auch einfach nur mal gucken möchten, wie es bei anderen anschaut.

Schöne Ideen sind dabei, das ein oder andere wird bestimmt
ausprobiert ... hach ein Nähplatz ist doch was Feines !!!

Viele Grüße von der Numi

Kommentare:

  1. EIn bisschen mehr Effizienz im Nähzimmer und der ein oder andere Tipp für mich Sammel- und Aufhebtier wäre bestimmt nicht schlecht muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen
    LG Gaby

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  2. Antworten
    1. Je suis heureux que j'ai pu lire votre grand livre. c'était une joie!
      :0)

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  3. Hatte ich nicht gesagt, dass du solche Bücher nicht mehr zeigen darfst`? Du treibst mich noch in den Ruin! Ich versuche doch gerade mein Zimmer umzuräumen und zu optimieren und so ein paar Anregungen....
    Trotzdem liebe Grüße
    Anja

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  4. Liebe Numi,
    ich könnte ja auch - so einiges ändern,
    aber wenn ich damit auch noch anfange,
    komme ich entweder nicht mehr mit meinem Haushalt nach,
    oder das Bloggen muß vorübergehend eingestellt werden.
    Liebe Grüße
    Nähoma

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  5. Ah ja Numi, schlägt die nette Frau Autorin (sie war da, ich krieg Schnappatmung!) auch noch einen Tipp zum Aufbewahren von Büchern?? Du erzählst so nett über alles Mögliche.... Und wo stell ich das unter??
    Herzlichst
    yase

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  6. Klingt ja mal wieder richtig gut!
    LG Janine

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  7. hört sich toll an, ich hab meine nähecke ja in der küche und eigentlich alles so rundum, wie wir das damals auch in der Schneiderei hatten. ich hoffe das ich in ein paar jahren dann auch mal ein zimmer einrichten kann, aber erst mal muss ein kind ausziehen. ich hab auch schon so viele ideen.
    lg stefie

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  8. Ich kann dir da nur zustimmen, ein Nähzimmer ist sooooo toll und ich bin
    sehr dankbar das ich eins meins nennen darf.
    Und doch findet man immer die ein oder andere Ecke die noch nicht ganz
    perfekt ist. Manchmal ist da aber auch eine Schräge im Weg um Perfekt
    umsetzen zu können. Aber was soll´s ich kann auch mit etwas unperfekt
    sehr gut leben :-)
    LG Brit

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