Mittwoch, 20. November 2013

Resenzion: Mord am Lord

Als ich gefragt wurde, ob ich Lust auf ein Rezensionsexemplar
von "Mord am Lord - Ein Krimi der feinen englischen Art' hätte,
hab ich natürlich JA gesagt - was sonst :0)


Inhalt:
Eindeutig Pech – wegen einer verlorenen Wette muss Theo mit seiner Freundin Josie im verregneten England Urlaub machen und das Geburtshaus von deren Lieblings-Krimiautorin Agatha Christina
Sotheby besichtigen. Doch eine falsche Abzweigung im labyrinthischen Gebäude führt die beiden mitten in den einzigen unvollendeten Roman Sothebys: »Der Tote in der Bibliothek«.
Als die berühmten Detektive Miss Rutherford und Mr. Stringer sollen sie den Mord an Lord Westholm aufklären. Übrigens ist das auch die einzige Möglichkeit für die beiden, die Geschichte wieder verlassen zu können. Doch der Fall ist verzwickt und schnell kommen weitere Leichen hinzu …

Meine Meinung:
Erst einmal möchte ich was zu den ersten 20-30 Seiten und den letzten 12 sagen:
Die hätte ich weggelassen - mich haben sie einfach nur irritiert.

Am Anfang des Buches gehen Josie und Theo durch einen Stahltür
und nach einer kurzen nebeligen Strecke befinden sie sich tatsächlich
in dem Buch und werden dort als Miss Rutherford und Mr. Stringer
willkommen geheißen auf dem Anwesen von Lord Westholm. 
(ah...jetzt...ja...mmmhhh...)

Am Ende löst Josie/Rutherford natürlich den Fall (was sonst), aber dann
stimmt auf einmal nichts davon und sie werden von allen durch die Gegend
gejagt, bis sie die Stahltür wieder finden und somit aus dem Buch zurück
 in die Realität kommen . (aha ... soso... interessant).

Im Teil dazwischen hat man allerdings einen schönen Krimi -
eine sehr nette Hommage an Agatha Christie´s Miss Marple.
Ein Toter, viele Verdächtige, Alibis - die dann doch keine
sind etc. etc. etc. und dazwischen Josie mit dem Strickzeug.
(mit dem sie leider gar nicht umgehen kann :0)

Theo versucht sich zwischendurch auch mal als Columbo und
als Dr. Fitzgerald (beide sehr gut zu erkennen :0), aber hilft damit
genau soviel weiter wie Mr. Stringer *hüstel*.

Also Anfang und Ende weg lassen und man hat einen Krimi,
den man gut lesen kann - unterhaltsam!

Das Buch ist übrigens im goldfinch Verlag erschienen
und man bekommt es z.B. hier.

Viele Grüße von der Numi

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